Wer als Sportler sehnsüchtig auf eine Alternative zum beliebten Whoop-Fitness-Tracker ohne Display wartet, dürfte von den neuesten Nachrichten enttäuscht sein. Garmins kommende Smartwatch CIRQA hat die offizielle Zertifizierung in Singapur bestanden und dabei eine gravierende Hardware-Schwäche offenbart. Dem Gerät, das sich an ambitionierte Sportler richtet, fehlen zwei wichtige Technologien: ANT+ und ein eigenständiges GPS-Modul.
Konkret wurde ein Garmin-Armband mit der Modellnummer A0P3039 vom Integrated Regulatory Information System (IRIS) in Singapur zertifiziert. Während das Fehlen von GPS bei einem passiven, auf Bergung ausgerichteten Tracker zu erwarten war, stellt das Weglassen des ANT+-Protokolls einen schweren und unerwarteten Schlag für das Garmin-Ökosystem dar. Auch WLAN sollte nicht vorhanden sein.
Warum ist Garmins fehlende ANT+-Unterstützung ein Fehler?
Dieses Protokoll ist entscheidend für den stabilen und nahtlosen Datenaustausch zwischen mehreren Geräten gleichzeitig. Das CIRQA-Armband ermöglichte seine Verwendung als externer Herzfrequenzsensor. Sportler nutzen häufig die Möglichkeit, ihre Herzfrequenz von einem zusätzlichen Armband an Fahrradcomputer zu übertragen. Edge, Fitnesstrainer (z.B. normale Woodway-Gürtel oder Life Fitness-Geräte) oder in die Smartwatches selbst, die über Räder verfügen, die am Lenker befestigt sind.
Von Garmin mit dem Modell CIRQA Setzen Sie nur auf BluetoothDies machte die Integration extrem kompliziert. Bluetooth Obwohl die gemeinsame Nutzung der Herzfrequenz technisch möglich ist, stößt sie in der Praxis oft an Grenzen hinsichtlich der Anzahl gleichzeitig verbundener Kanäle, und die Kopplung mit Fitnessgeräten in Fitnessstudios ist bekanntermaßen unzuverlässig.
Eine Ergänzung zu den Phoenixen, nicht deren Ersatz.
Aus Zertifizierungen und früheren App-Leaks Garmin Connect Es wird immer deutlicher, wie Garmin die neue Kategorie konzipiert. Die CIRQA soll keine vollwertigen Sportkameras wie die Fenix 8 Pro oder die CIRQA ersetzen. Forerunner 970. Es soll als elegantes Accessoire dienen.
Die Zielgruppe sind Sportler, die einen detaillierten Überblick über ihre Regeneration und ihren Schlaf wünschen, aber keine klobige Outdoor-Uhr rund um die Uhr tragen möchten – beispielsweise nachts im Bett oder im Büro zur Businesskleidung. CIRQA soll Daten im Hintergrund und durch … erfassen. Garmin Connect synchronisieren Sie sie zu einem cloudmit Daten von der Uhr.
Die Konkurrenz schläft nicht und setzt auf aggressive Preisgestaltung.
Die Entscheidung, die Konnektivität zu kappen, kommt für Garmin zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Der Markt für Tracker ohne Display boomt, und die Konkurrenz ist hart:
- Fitbit AirDer kürzlich von Google eingeführte Hit setzt auf miniminimalistisches Design, ein starker Fokus auf Fahrradregeneration und ein äußerst attraktiver Preis von rund 100 Euro.
- Whoop 4.0/5.0Der etablierte Marktführer in diesem Segment verlangt zwar ein teures Abonnement, bietet aber funktional kompromisslose Sportmetriken.
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Sollte sich die frühere Spekulation, dass CIRQA deutlich mehr kosten könnte als Fitbit, bestätigen Air (Manche Leaks sprachen sogar von absurden Preisen um die 500 Dollar, was hoffentlich nur ein billiger Grauimport oder ein Platzhalterprodukt war.) Garmin wird es mit einem so abgespeckten Gerät auf dem Markt extrem schwer haben. Durch den Verzicht auf ANT+ hat das Unternehmen freiwillig seinen größten Wettbewerbsvorteil aufgegeben – die nahtlose Integration mit professioneller Radsport- und Triathlon-Ausrüstung. Ohne GPS muss man sein Smartphone selbst bei einem leichten Lauf im Freien mitnehmen, genau wie bei jeder Radtour.