Wer die Entwicklung der Samsung-Handys verfolgt hat, dem ist wahrscheinlich ein bemerkenswerter Unterschied aufgefallen. Während Flaggschiffmodelle wie das Galaxy Das S25 verfügt über hauchdünne Displayränder und ist allseitig symmetrisch, während die günstigeren Modelle der Serie Galaxy A oder M haben immer noch diesen charakteristischen schwarzen Streifen unten – das sogenannte „Kinn“.
Man könnte sich fragen, ob Samsung dies absichtlich tut, um einen zum Kauf eines teureren, aber attraktiveren Modells zu zwingen. Die Wahrheit ist jedoch etwas komplexer und hat mit der Technologie zu tun, die man in der Hosentasche mit sich führt.
Der Schlüssel liegt in der (Un-)Flexibilität des Displays.
Der Hauptgrund liegt in der Art und Weise, wie das Display mit dem Motherboard des Telefons verbunden ist. Jedes Panel verfügt an der Unterseite über Anschlüsse und Chips, die Platz beanspruchen.
- Günstige Modelle (Festpaneele)Sie verwenden sogenannte starre OLED- oder LCD-Panels. Diese Displays sind wie eine harte Platte, die sich nicht biegen lässt. Daher müssen die Anschlüsse direkt unter der Unterkante des Displays platziert werden, was zusätzlichen Platz erfordert – und genau das ist der Grund dafür. proDadurch entsteht das markante Kinn, das die Hardware kaschiert.
- Flaggschiffmodelle (Flexible Paneele)Premiummodelle verwenden flexible OLED-Panels. Obwohl diese flach sind, ist ihr unterer Teil unter dem Display nach innen (in das Gehäuse des Telefons hinein) gewölbt. Dadurch werden die Anschlüsse „hinter der Ecke“ verborgen und der Rahmen kann kleiner gestaltet werden. miniklein.
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Es dreht sich alles ums Geld.
ProSamsung verbaut also nicht in jedem Smartphone ein flexibles Display? Die Antwort ist einfach: die Kosten. Die Herstellung eines flexiblen OLED-Panels ist 30 bis 100 % teurer als die eines starren. varianty. Bei Einsteiger- und Mittelklasse-Handys zählt jeder Dollar. Wenn Samsung beispielsweise wollte Galaxy Um mit dem A57 symmetrische Rahmen zu erreichen, müsste er entweder deutlich teurer werden oder an wichtigeren Stellen sparen, wie zum Beispiel procesor oder Kamera.
Die gute Nachricht ist, dass die Technologiepreise im Laufe der Zeit sinken. Fertigung proFlexible Paneelverfahren werden immer effizienter, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Technologie auch für die Mittelschicht erschwinglich wird. Doch im Moment scheint es, als ob… pro Samsung (auch pro Für die meisten Kunden ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei günstigeren Handys wichtiger als ein perfekt symmetrisches Design.
Ich persönlich halte das „Kinn“ für ein ästhetisches Detail, an das man sich nach zwei Tagen Nutzung wahrscheinlich gar nicht mehr erinnert. Bei einem günstigeren Handy ist ein hochwertiges Kinn deutlich besser. proLieber etwas mehr Geld für eine gute Taschenlampe ausgeben, als Tausende von Euro nur für einen ein paar Millimeter dünneren unteren Rahmen. Das Display ist hinsichtlich Größe, Helligkeit und Farben immer noch ausreichend. Was meinst du? Stören dich die asymmetrischen Ränder, oder ist dir das bei einem günstigen Handy egal?